Selbstcheck

Interkultureller Selbstckeck

Der Landesjugendring Nordrhein-Westfalen hat 2009 einen interkulturellen Selbstcheck entwickelt, der auch dem Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg als erste Standortbestimmung im Prozess der interkulturellen Öffnung diente.

„Der Selbstcheck soll dazu anregen, die eigenen „Normalitäten“ im Verein, Verband oder Jugendring zu hinterfragen und auf Barrieren für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien zu überprüfen“, so das Redaktionsteam des Selbstchecks. Er bietet einen guten Anlass, um in das Thema einzusteigen, in regelmäßigen Abständen seine eigene Arbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Innerhalb der vier Themenfelder „Strukturen im Verband/Jugendring“  „Verbands- bzw. Jugendringspolitik“ „Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerke“ sowie  „Angebote und Aktivitäten“ werden verschiedene  Aussagen getroffen, denen mit Blick auf die eigene Organisation mehr, weniger oder gar nicht zugestimmt werden kann. Durch die gemeinsame Diskussion über die Aussagen wird gleichzeitig die Erarbeitung einer  gemeinsame Definition, Sprache und Zielrichtung angeregt.

 

Gibt es bei Euch Konzepte, um die Vorstandstätigkeit von Personen mit Migrationshintergrund gezielt zu fördern?

Im Themenfeld „Strukturen im Verband/Jugendring“  geht es um die Zusammensetzung der Gremien, des Vorstandes und des Pools an Ehrenamtliche sowie Konzepte, um die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund im eigenen Verein/Verband zu fördern.

 

Gibt es bei Euch Verantwortliche, die das Thema „interkulturelle Öffnung“ oder „Vielfalt“ in den Verein tragen und darüber informieren?

Im Bereich „Verbands- bzw. Jugendringspolitik“ werden das politische Leitziel, die Personalpolitik, das Qualitätsmanagement sowie  Fortbildungen unter interkulturellen Gesichtspunkten thematisiert.

 

Euer Verband, Verein oder Jugendring  ist vernetzt mit Vereinen junger Migranten und Migrantinnen oder Migrantenselbstorganisationen?

Innerhalb des Themenfeldes „Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerke“ widmet sich der Selbstcheck wichtigen Aspekten der Vermarktung der eigenen Arbeit und der Kooperation mit Akteuren und Akteurinnen aus Migrantenselbstorganisationen.

 

Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien nehmen an Euren Aktivitäten teil?

Freizeit-, Bildungs-, Gruppenangebote sowie  Ferienfreizeiten sind die wesentlichen „Angebote und Aktivitäten“ eines Jugendverbandes, eines Vereines oder eines Jugendringes. Die Frage, ob bei der Planung, Teilnahme und Werbung sowie  der Zusammenstellung der Teams interkulturelle Aspekte in der eigenen Organisation berücksichtigt werden, steht in diesem Themenfeld im Mittelpunkt.

 

Um eine Vielfalt in der Jugendverbandsarbeit und somit eine gleichberechtigte Mitgestaltungsmöglichkeit  für alle Kinder und Jugendliche zu fördern, geht es weniger um die Initiierung einzelner Projekte oder Veranstaltungen. Vielmehr muss die interkulturelle Öffnung als Querschnittsaufgabe verstanden werden. Der interkulturelle Selbstcheck hilft hierbei.

Hier kannst Du den gesamten interkulturellen Selbstcheck downloaden.

 
Ihr Ansprechpartner
Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V.
Schmilauer Str. 66
23879 Mölln
Tel. 04542-843784


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