Vollversammlung 2015

-Demokratie leben!-

Am Freitag, 27. März hatte der Kreisjugendring nach Mölln eingeladen, der rund 70 Delegierte seiner Mitgliedsverbände und Gäste gefolgt waren.

 

Das Anfang des Jahres gestartete Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ bildete den inhaltlichen Schwerpunkt der Versammlung. Sowohl der Kreis Herzogtum Lauenburg als auch die Stadt Lauenburg mit den Ämtern Büchen und Lütau sind vom Bundesministerium ausgewählt worden, das Programm vor Ort umzusetzen.

 

Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg ist in beiden Programmen als Fach- und Koordinierungsstelle involviert und wird gemeinsam mit verschiedenen Akteuren und Akteurinnen durch Projekte, Netzwerke und Konferenzen das demokratische Engagement insbesondere bei jungen Menschen stärken. Sara Opitz, Politikwissenschaftlerin und seit dem 1.3. beim Kreisjugendring als Mitarbeiterin für dieses Themenfeld verantwortlich, stellte die Idee des über fünf Jahre laufenden Bundesprogramms vor. Im Rahmen der Vollversammlung diskutierten die Vertreter_innen der Vereine unter verschiedenen Fragestellungen, wie das Bundesprogramm auch bei ihnen erfolgreich wirken kann.

 

Auf öffentlichen Auftaktkonferenzen, die für alle Interessierten gedacht sind, werden dann Ideen und Überlegungen gesammelt und entwickelt, wie die Umsetzung konkret erfolgen soll. Diese Auftaktkonferenzen finden am 8. Mai für das Bundesprogramm in der Stadt Lauenburg und am 18. Mai für den gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg statt.

 

Im formalen Teil stellte der 1. Vorsitzende des Kreisjugendringes Jens Pechel die Arbeit des vergangenen Jahres vor. Insbesondere die2014 erstmalig durchgeführte Bildungsmaßnahme in den Sommerferien „experience – ich für mich, wir für das herzogtum“, an der Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren teilnahmen, stand dabei im Fokus. Christiane Gehrmann, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, und Jan Wiegels, Bürgermeister der Stadt Mölln, lobten in ihren Grußworten die Arbeit des Kreisjugendringes, die auf vielen Ehrenamtlichen fußt. „Um diese sehr vielfältige Arbeit ehrenamtlich zu leisten, brauchen wir hauptamtliche Strukturen, die nicht durch Kürzungen wegfallen oder eingeschränkt werden dürfen“, so Jens Pechel.

 

Mit Sabine Zymelka als 2. Vorsitzende, Norman Bell als Beisitzer und Andrea Hasenkamp als Beisitzerin wählte die Versammlung bewährte Gesichter in den Vorstand. Der bisherige Beisitzer Sven Wunsch übernimmt die Position des Schatzmeisters und tritt somit die Nachfolge von Franziska Laudenbach an, die seit 2008 dieses Amt bekleidete. Mit Jennifer Siemers, die aus der evangelischen Jugend kommt, konnte die Vollversammlung auch die freigewordene Position des Beisitzers besetzen.

Impressionen

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Arne Strickrodt
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