
- Bei uns im Kreis geht’s rund -
Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e. V. führt alle zwei Jahre das innovative Beteiligungsprojekt "Kreistour" durch. Die Tour führt 100 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 13 Jahren und ca. 30 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sieben Tage durch den Kreis Herzogtum Lauenburg. An vier ausgewählten Orten wird in den jeweiligen Schulen zwei Tage übernachtet. Dadurch lernen die teilnehmenden Kinder und die Teamer ihren Heimatkreis besser kennen. Diese Maßnahme bereichert zusätzlich das Ferienangebot im ländlichen Raum.
Bei diesem Projekt fungiert der Kreisjugendring als Vernetzer der verschiedenen Vereine, Verbände und Organisationen, die sich an der Aktion beteiligen, und koordiniert die ehrenamtliche Tätigkeit in den beteiligten Gemeinden. Eine intensive Vorbereitung in vier örtlichen Planungsgruppen unter der Leitung des Kreisjugendrings sowie die Schulung der Betreuer_innen gewährleisten eine qualitativ hochwertige Veranstaltung.
Der Kreisjugendring sichert die Finanzierung des Projektes und berücksichtigt bei der Vergabe der Teilnehmerplätze auch Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, denen ein ermäßigter Teilnehmerbeitrag eingeräumt wird. Der Kreisjugendring ermöglicht allen Kindern ihr Recht auf Jugendbildung und Jugenderholung wahrzunehmen.
In jedem der vier Orte findet an einem Nachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr ein Programm statt, zu dem auch die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort und der Umgebung eingeladen sind. Ehrenamtliche aus der Gemeinde bieten Projekte für die Kinder an, die unter einem besonderen Motto stehen. Der letzte Nachmittag wird mit einer großen Abschlussveranstaltung beendet, zu der auch die Eltern der teilnehmenden Kinder eingeladen werden.
Die themenbezogenen Angebote des Nachmittagsprogramms entwickeln persönliche und soziale Fähigkeiten der Kinder, vermitteln Wissen und stärken deren Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen durch Beteiligung. Das Programm wird vom Kreisjugendring mit den ansässigen Vereinen, Verbänden und Organisationen der Gemeinden realisiert.
Die Weiterreise zum nächsten Ort wird abwechslungsreich gestaltet und erfolgt mit jeweils unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln, z.B. mit dem Fahrrad, mit Draisinen, Fahrzeugen oder zu Fuß.