Landtagswahl 2012

Am 6. Mai 2012 wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Wir rufen insbesondere junge Menschen auf von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Am 15. März startete das Dialogportal abgeordnetenwatch.de im Internet. abgeordnetenwatch.de ermöglicht den Wähler_innen, sich mit ihren Anliegen direkt an die jeweiligen Wahlkreiskandidat_innen zu wenden. Die Fragen der Wähler_innen erscheinen ebenso öffentlich wie die Antworten der Politiker_innen.

Am 29. März ist der Wahl-o-Mat, ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht, online gegangen. Der Wahl-o-Mat zur Landtagswahl 2012 in Schleswig-Holstein ist durch eine Kooperation der Bundeszentrale der politischen Bildung, der Lsndeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein und durch den Landesjugendring entstanden. Hier geht es zum Wahl-o-Mat.

Der Landesjugendring hat zusammen mit dem Kinderschutzbund Wahlprüfsteine herausgegeben. Zu neun Bereichen werden Hintergrundinformationen geliefert, Forderungen aufgestellt und Fragen an die Politik gerichtet. Hier können die Wahlprüfsteine heruntergeladen werden.

Auf Initiative des Landtagspräsidenten und des Landesjugendringes ist ein Booklet zur Wahl herausgegeben worden. In gedruckter Form kann es beim Landesjugendring und bei uns bestellt werden. Ansonsten kann man es auch hier herunterladen.

 

Aktionen des Kreisjugendrings

Der Kreisjugendring hat am 19. und 21. März zwei Veranstaltungen durchgeführt, in dem junge Menschen mit Politikvertreter/innen in den Dialog traten.
Interessen, Meinungen und Wünsche von Jugendlichen und jungen Menschen standen hier im Vordergrund.
In Vorbereitung auf die beiden Treffen veranstalteten wir einen Workshop zur Landtagswahl, in dem gemeinsam aktuelle Themen diskutiert  und so vorbereitet wurden, dass sie am 19. und 21. März Gehör bei der Politik fanden.

Flyer zum Download

Dialogspiel in Ratzeburg erfolgreich gelaufen

Im Club Static in Ratzeburg trafen sich am Montag junge Menschen sowie Vertreter und Vertreterinnen der politischen Parteien zum gemeinsamen Spiel und Gespräch.

Der Einladung waren der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein Klaus Schlie  die Kreistagsabgeordnete Christiane Gehrmann (beide CDU), die Landtagsabgeordneten Peter Eichstädt (SPD) Christopher Vogt (FDP) ebenso gefolgt wie der Kreistagsabgeordnete und Landtagskandidat Burkhard Peters (Bündnis 90/Die Grünen). Leider hatte Volker Hutfils von der Partei Die Linke krankheitsbedingt abgesagt.

Im ersten Teil des Abends regte an fünf Tischen das eigens für diese Aktion entwickelte Spiel zur Diskussion, zum Austausch aber auch zum Lachen an. Die fünf Spiel-tische symbolisierten die Städte Flensburg, Heide, Elmshorn, Lübeck und Burg auf Fehmarn. Unterschiedliche Aufgaben aus den bekannten wie Gesellschaftsspielen Tabu und Montagsmaler, bei denen durch die Mitspieler und Mitspielerinnen politische Begriffe erraten werden mussten, gaben Anlass zum Austausch und Erläutern wie Politik funktioniert. Ebenfalls in das Spiel eingebunden waren Fragenrunden zur Bildungs-, Energie- oder Kinder- und Jugendpolitik. Ausgearbeitet waren die Fragen größtenteils von Jugendlichen der Ratzeburger Gemeinschaftsschule, die im Vorwege an einem Workshop in Schwarzenbek teilgenommen hatten.
„Durch das gemeinsame Spiel wollten wir junge Menschen und Politiker auf Augenhöhe begegnen lassen. Das ist uns erfolgreich gelungen“, so Jens Pechel, 1. Vorsitzender des Kreisjugendrings.

Im zweiten Teil ging es dann symbolisch ins Landeshaus nach Kiel, wo dann gemeinsam diskutiert wurde.
Bildungsreferent Arne Strickrodt kann sich dem Resümee der Politiker und vieler Jugendlicher anschließen: „Es war eine erfolgreiche Veranstaltung, die fern von der klassischen Podiumsdiskussion zu einem anregenden Austausch führte, und hier im Club Static in Ratzeburg auch einen jugendgerechten Ort hatte.“

Der Kreisjugendring bedankt sich bei seinem "Aktiv-Team", das in ehrenamtlicher Vorarbeit das Spiel erdacht und kreiert hat, beim Team des Club Static in Ratzeburg für die tolle Location sowie bei den Jugendlichen und Politiker und Politikerinnen für ihren lebhaften Austausch.

Impressionen vom Dialogspiel in Ratzeburg

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Dialogspiel - die Zweite

Im Oberstadttreff in Geesthacht bat der Kreisjugendring nun zur zweiten gemeinsamen Spiel- und Gesprächsrunde. Mit Andrea Tschacher (CDU), Annemarie Argubi-Siewers (SPD) Annedore Granz (Bündnis 90/Die Grünen) und Rüdiger Tonn (FDP) waren vier Kreistagsabgeordnete ebenso der Einladung gefolgt wie die beiden Ratsmitglieder aus Geesthacht Egon Bargisen (Die Linke) und Ali Demirhan (Bündnis 90/Die Grünen).

Auch in Geesthacht regte das ausgearbeitete Spiel zum Lachen, zum gemeinsamen Gespräch und zur Diskussion in gemütlicher Runde ein. 

Im zweiten Teil ging es dann in eine anregende Diskussion zum Thema Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und Landtagswahl ab 16 Jahre über. Es kristallisierte sich deutlich heraus, dass Jugendliche ernst genommen werden möchten. Die Sprache der jungen Menschen muss genutzt werden, um politische Zusammenhänge zu erläutern. Viel kann an und in der Schule geleistet werden. Warum fängt der Wirtschafts- und Politik-Unterricht erst so spät an? Und warum erfogt an vielen Schulen keine bewusste Demokratieerziehung unter dem Motto "Demokratie erlernen heißt Demokratie erleben"?

Ziemlich einig waren sich die Politiker und Politikerinnen, dass eine solche Veranstaltung, wie der Kreisjugendring sie durchführte, sinnvoll ist und Politik so menschlicher und greifbarer für Jugendliche wird. Gleichzeitig bietet dies die Chance, dass Jugendliche ihre Bedürfnisse und Meinung direkt kundtun können. "Als Kreisjugendring möchten wir mit unseren politischen Veranstaltungen Jugend für Politik interessieren und Politik für Jugend interessieren. Wir fordern, deshalb immer wieder auf miteinander ins Gespräch zu kommen und nicht nur übereinander", so Bildungsreferent Arne Strickrodt.

Bei guten Gesprächen im informellen Rahmen klang das Dialogspiel "Spiel mit - Misch Dich ein" aus. Hier wurde auch noch einmal eine Frage aus dem Spiel selbst aufgegriffen: "Wie kann Ehrenamt zukünftig gestärkt werden?" Jens Pechel, als 1. Vorsitzender des Kreisjugendrings selbst ehrenamtlich tätig, fordert: "Ehrenamt darf keine Steine in den Weg gelegt werden und eine finanzielle Grundförderung muss erhalten bleiben."

 

Zur Kommunalwahl am 26. Mai 2013 wird der Kreisjugendring sich erneut Aktionen ausdenken, um Jugend und Politik in den Austausch zu bringen.

Impressionen vom Dialogspiel in Geesthacht

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