Kommunalwahl 2013

Am 26. Mai 2013 sind Kommunalwahlen. Gewählt werden die Vertretungen der Städte und Gemeinden und die Kreistage.

Alle Deutschen und alle Staatsangehörigen der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die am Sonntag, den 26. Mai 2013 das 16. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit sechs Wochen in ihrer Gemeinde oder Stadt in Schleswig-Holstein ihre Wohnung haben, sind aufgefordert wählen zu gehen.

Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg ruft alle Bürger und Bürgerinnen auf , dieses wertvolle Recht wahrzunehmen. Eine hohe Wahlbeteiligung verringert die Chance, dass rechte Parteien im Kreistag oder in Vertretungen der Gemeinden und Städte vertreten sind.

Deshalb geht zur Wahl!

 

Informationen zur Kommunalwahl 2013

Der Landesjugendring Schleswig-Holstein hat in Zusammenarbeit mit dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie und der Landeszentrale für politische Bildung ein Booklet herausgegeben, in dem wesentliche Informationen zur Kommunalwahl enthalten sind. Dies kann hier heruntergeladen werden oder beim Landesjugendring sowie beim Kreisjugendring bestellt werden.

 

 Nähere Informationen: Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg

                                           Tel: 04542-843784

                                           Fax: 04542-843786

                                           info@kjr-herzogtum-lauenburg.de

Booklet zur Kommunalwahl 2013 Vorderseite

Booklet zur Kommunalwahl 2013 Rückseite


Landesjugendring beschließt jugendpolitische Forderungen auf seiner Vollversammlung

Auf seiner 86. Vollversammlung am 27. April in der Jugendherberge „Kiek In“ in Neumünster beschloss der Landesjugendring Schleswig-Holstein acht Forderungen zur Kommunalwahl am 26. Mai. Die rund 80 Delegierten traten darüber hinaus dafür ein, die Jugendförderung auf kommunaler Ebene auszubauen und das Ehrenamt weiter zu fördern, weil das Ehrenamt in der Jugendarbeit die beste Gewähr für eine aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Land bieten würde.

Mehr zur Vollversammlung des Landesjugendringes und den kommunalpolitischen Forderungen auf der Homepage des Landesjugendringes.

 

 

Aktionen zur Kommunalwahl 2013 - Politik-Gefällt mir!

Zur Kommunalwahl führte der Kreisjugendring, nachdem es bereits auf unserer Vollversammlung politisch wurde, drei Veranstaltungen unter dem Motto „Politik - Gefällt mir “ durch. Politik und jugendliche Erstwählerinnen trafen hierbei an drei Orten aufeinander und kamen spielerisch miteinander ins Gespräch. Im EInzelnen waren dies Aktionen am:

 

Mittwoch, 17. April im Mosaik in Lauenburg.

Montag, 29. April  im Jugendtreff Schwarzenbek.

Donnerstag, 2. Mai von in der Mensa auf dem Schulberg in Mölln.

 

Persönlicher Kontakt, kleinere Gesprächsrunden am Anfang, Begegnung auf Augenhöhe, Einstieg über spielerische Aufgaben sowie ein Dialog miteinander prägten alle drei Veranstaltungen. 

Politik erfuhr so etwas von Jugend und Jugend erfuhr etwas von Politik mit dem Ergebnis, dass fast alle Teilnehmenden von sich behaupteten, dass ihr Interesse an Politik durch diese Veranstaltungen gestiegen ist.

Im Folgenden gibt es ein paar Eindrücke von den drei Aktionen "Politik-Gefällt mir!"

 

Politik - Gefällt mir! erfolgreich in Lauenburg gelaufen

Über 40 Jugendliche waren am 17. April ins Mosaik in Lauenburg gekommen, um sich drei Stunden mit politischen Themen und den Vertreter_innen der Parteien auseinanderzusetzen.

Mit Andrea Tschacher (CDU), Fabian Harbrecht (SPD), Oliver Brandt (Bündnis 90/Die Grünen), Carsten Hack (FDP) und Ilka Wenzelis (Die Linke) waren Vertreter_innen aller Fraktionen des aktuellen Kreistages da. Zusätzlich konnten wir Mario Scheuermann von der örtlichen FDP und auch Christine Taucher (CDU) aus der Stadtvertretung Lauenburg begrüßen.

An sieben unterschiedlichen Tischen stiegen die Politiker_innen mit rund 6-7 Jugendlichen spielerisch in kommunale Themen, wie Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Förderung des Ehrenamtes, Mobilität im ländlichen Raum, Freizeitgestaltung oder Ausstattung von Schulen ein. Kleine Aufgaben führten auf das Thema hin, welches dann in dieser kleinen Gruppe rund 10 Minuten diskutiert wurde. Hierbei hatten sowohl Politik als auch Jugend die Möglichkeit den jeweiligen Gegenüber auf Augenhöhe zu informieren. So lernte die Jugend etwas von der Politik und die Politik lernte etwas von der Jugend.

Nach einer Pause, in der die Gespräche fortgesetzt wurden, begann eine große Gesprächsrunde. Hier konnten die jungen Menschen ihre Fragen an Politik stellen und jene Politiker_innen auswählen, von denen sie eine Antwort wünschten.

Hierbei interessierte sich die Jugend u.a. dafür, warum Herr Harbrecht gerade in die SPD eingetreten ist, was die CDU für die Ansiedelung von Unternehmen in Lauenburg leistet, wie Bündnis 90/Die Grünen zum Thema "Fracking" steht, was Herr Hack von der FDP bereits für die Jugend getan hat und ob es stimmt, dass Die Linke kommunistisch sei.

Einheitlich sprachen sich alle Anwesenden gegen die Wahl von rechtsextremen Parteien aus. Dass hierbei jede Stimme zählt und somit eine hohe Wahlbeteiligung sinnvoll ist, wurde immer wieder betont. Dies wurde auch am Ende der Veranstaltung deutlich, als fast alle Anwesenden (nur die 15jährigen nicht) erklärten, dass sie am 26. Mai zur Wahl gehen würden.

"Als wir am Ende der Veranstaltung fragten, ob diese Aktion "Politik-Gefällt mir!" dazu beigetragen habe, dass sich die jungen Menschen mehr für Politik interessierten, war eine hohe Zustimmung. Das freut uns, denn das ist unser Ziel mit der Aktion", so Bildungsreferent Arne Strickrodt. 

Im Namen des gesamten Kreisjugendringes bedankte sich unser 1. Vorsitzender Jens Pechel beim Mosaik und bei den WiPo-Lehrern der Gemeinschaftsschule Lauenburg. Diese hatten im Vorwege ihre Schüler_innen auf die Aktion aufmerksam gemacht. So waren viele Schüler_innen zu der Aktion gekommen und dies freiwillig.

Impressionen aus Lauenburg

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Politik - Gefällt mir! in Schwarzenbek - Mitbestimmung großes Thema

Am 29. April fand die zweite Veranstaltung "Politik - Gefällt mir!" statt. Im Jugendzentrum in Schwarzenbek trafen junge Menschen auf Politiker und Politikerinnen der Kreistagsfraktionen.

Neben David Welsch (SPD), Uta Röpcke (Bündnis90/Die Grünen), Susanne Itzerott (FDP) und Frank Schmeil (CDU) waren auch Teja Witt (CDU) und Lennart Fey (SPD) erschienen.

In familiärer Atmosphäre wurde zunächst in Tischgruppen spielerisch in kommunale Themen, wie Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Förderung des Ehrenamtes, Mobilität im ländlichen Raum, Freizeitgestaltung oder Ausstattung von Schulen eingestiegen. Kleine Aufgaben führten auf das Thema hin, welches dann in dieser kleinen Gruppe rund 10 Minuten diskutiert wurde. Hierbei hatten sowohl Politik als auch Jugend die Möglichkeit den jeweiligen Gegenüber auf Augenhöhe zu informieren. So lernte die Jugend etwas von der Politik und die Politik lernte etwas von der Jugend.

In der anschließenden gemeinsamen Gesprächsrunde wurden das NPD-Verbot, Wahlbeteiligung sowie Wege, wie junge Menschen an Politik und demokratische Zusammenhänge herangeführt werden können, diskutiert.

Hierbei sprachen sich viele Jugendlichen eindeutig für einen interessanten und bereits früher eingeführten WiPo-Unterricht aus, der den Schüler_innen die Rahmenbedingungen und die politischen Zusammenhänge nahe bringt. Gleichzeitig ist das frühe Erfahren von demokratischen Zusammenhängen, das Erleben, dass die eigene Meinung gehört wird und wirkt, wichtig. Einige der anwesenden Jugendlichen forderten die Politiker_innen auf, auf die Jugend zuzugehen, sie aktiv einzubeziehen und nicht zu warten bis sie von alleine kommen.

Abschließend treffen wohl die Zitate des Gesellschaftswissenschaftlers K.G. Fischer "Demokratie muss gelernt werden, um gelebt werden zu können“ und "Demokratie muss gelebt werden, um gelernt werden zu können“ von G. Behrmann die zentralen Forderungen der Gesprächsrunde am besten.

Der Kreisjugendring dankt an dieser Stelle allen Beteiligten, die zu dieser tollen Diskussion beigetragen haben. Unser Dank gilt auch Norbert Lütjens (Stadtjugendpfleger in Schwarzenbek) und seinem Team.

 

Impressionen aus Schwarzenbek

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Politik - Gefällt mir! in Mölln - Ausstattung von Schule bewegt Teilnehmende

Am 2. Mail fand die dritte und somit letzte Veranstaltung "Politik - Gefällt mir!" statt. In der Mensa auf dem Schulberg trafen erneut junge Menschen auf Politiker und Politikerinnen.

Mit Christiane Gehrmann (CDU), Annedore Granz (Bündnis90/Die Grünen), Dieter Ruhland (FDP), Lennart Fey (SPD) und Manfred Liedke (Die Linke) waren erneut alle fünf Kreistagsfraktionen vertreten.

Insgesamt sieben Themen wurden zunächst in Tischgruppen und in verschiedenen Runden diskutiert. Hierbei stellten kleine spielerische Aufgaben, wie mit dem Fingerboard über einen Parcour sliden, Vereinsjenga oder das Busrennen den Einstieg dar. Kommunale Themen, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen, Förderung des Ehrenamtes, Mobilität im ländlichen Raum, Freizeitgestaltung oder Ausstattung von Schulen, aber auch Wahlbeteiligung, Rechtsextremismus und wie funktioniert eigentlich Kommunalpolitik standen erneut an den Tischen zur Diskussion an. Hierbei hatten sowohl Politik als auch Jugend die Möglichkeit den jeweiligen Gegenüber auf Augenhöhe zu informieren. So lernte die Jugend etwas von der Politik und die Politik lernte etwas von der Jugend.

In der anschließenden gemeinsamen Gesprächsrunde ging es um Wahlbeteiligung, zentrale Aussagen des Parteiprogramms sowie die Förderung der außerschulischen Jugendarbeit in Mölln und somit um die Stelle der Jugendpflege.

Des Weiteren wurde die Ausstattung der Schulen auf dem Schulberg diskutiert. Die anwesenden Schüler und Schülerinnen schilderten die von ihnen erlebten Situationen. Die anwesenden Politiker_innen, die teilweise auch in der Stadtvertretung der Stadt Mölln sitzen, versicherten, dass sie diese Informationen mitnehmen.

Auch in der Pause und zum Abschluss gab es viele Gespräche zwischen Politik und Jugend.

"Es zeigte sich auch in Mölln, dass Gespräche in kleinen Runden sehr wirkungsvoll sind", so unser 1. Vorsitzender Jens Pechel, der von vielen Erstwähler_innen eine sehr positive Rückmeldung erhielt. "Wir haben unser selbst gewähltes Motto 'Politik-Gefällt mir!' erfüllt", ergänzt unser Bildungsreferent Arne Strickrodt. "Politik und Jugend konnte sich durch die Rahmenbedingungen auf Augenhöhe begegnen. Es entstand so ein ehrliches Interesse auf beiden Seiten."

Der Kreisjugendring dankt an dieser Stelle allen Beteiligten, die zu dieser tollen Diskussion beigetragen haben. Unser Dank gilt den Schulen auf dem Schulberg sowie den Betreibern der Mensa.

 

Impressionen aus Mölln

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Ihr Ansprechpartner
Arne Strickrodt
Arne Strickrodt
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