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    22.07.2015

    Ministerin Alheit läutet mit dem Landesjugendring die Sommerferien ein

    - Auszüge aus der Pressemitteilung des Landesjugendringes vom 21.07. -


    In ihrer Pressemitteilung vom 21. Juli 2015 stellt der Landesjugendring Schleswig-Holstein seine Sommerkampagne 2015 vor und geht auf die Bedeutung von Jugendverbandsarbeit sowie Ferienfreizeiten ein:


    "Mit ihrem Besuch im Zeltlager Adlerhorst am Plöner See eröffnete Jugendministerin Alheit die Sommerkampagne des Landesjugendrings. Unter dem Motto „Politik braucht Ferien“ haben die Jugendverbände in Schleswig-Holstein Landtagsabgeordnete und Minister_innen eingeladen, Ferienfreizeiten in Schleswig-Holstein zu besuchen. „Ferienfreizeiten sind wichtige Erfahrungen für Kinder und Jugendliche. Viele fahren das erste Mal ohne Familie an einen neuen Ort“, erläutert Alexandra Ehlers, ehrenamtliche Vorsitzende des Landesjugendrings.
    Jugendministerin Kristin Alheit erklärt: „Junge Menschen benötigen Freiräume, um sich zu erproben und eigene Stärken entwickeln zu können. Jugendfreizeiten sind dazu ein ganz wichtiger Beitrag. Ich danke den Organisatorinnen und Organisatoren, die Kindern und Jugendlichen eine Auszeit vom Alltag und neue Erfahrungen in einer Gruppe Gleichaltriger ermöglichen.“
    „Mit unserem Motto `Politik braucht Ferien´ wollen wir auf die wichtige gesellschaftliche Rolle von Ferienfreizeiten hinweisen“, erklärt Alexandra Ehlers. Schätzungsweise 30.000 bis 40.000 junge Schleswig-Holsteiner_innen seien jedes Jahr in den Sommerferien unterwegs. Grundprinzipien der Jugendverbandsarbeit wie Mitbestimmung und Freiwilligkeit seien dabei wichtige Erfahrungen. „Die Jugendverbände bemühen sich um kostengünstige Angebote, damit alle mitmachen können“, so Ehlers. „Das ist nur möglich, wenn Gemeinden, Kreise und Land Ferienfreizeiten und die Ausbildung von Jugendleiter_innen unterstützen.“
    Der Landesjugendring schlägt verschiedene Maßnahmen vor, um ehrenamtlichen Jugendleiter_innen die Teilnahme an Ferienfreizeiten zu ermöglichen. „Jugendleiter_innen müssen von Ausbildung und Beruf freigestellt werden, um an Zeltlager und andere Aktivitäten durchführen zu können. Wir wünschen uns daher z.B. zwei prüfungsfreie Semesterferienwochen für Studierende parallel zu den Sommerferien und die langfristige Bekanntgabe von Klausur- und Prüfungsterminen“, führt die Vorsitzende des Landesjugendrings aus. „Unser Dank gilt Arbeitgeber_innen, die ihre Auszubildenden und Mitarbeiter_innen unkompliziert für Aktivitäten der Jugendarbeit freistellen."

     

    "Als Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V. können wir die Aussagen des Landesjugendringes nur bestätigen. Ferienfreizeiten leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen", so Jens Pechel, 1. Vorsitzender des KJR. Er erläutert, dass auch das aktuell stattfindende STADT-SPIEL nur durchgeführt werden kann, da viele ehrenamtliche Jugendleiter_innen sich engagieren und sich von ihrer Ausbildung oder ihrem Beruf freistellen lassen. "Leider haben auch wir viele Studenten und Studentinnen unter unseren Ehrenamtlichen, die aufgrund ihres Studiums uns nicht in den Sommerferien unterstützen können", ergänzt Arne Strickrodt, Geschäftsführer des Kreisjugendringes Herzogtum Lauenburg.


     
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