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    26.02.2015

    Demokratie leben!

    Neues Bundesprogramm fördert „Partnerschaften für Demokratie“


    v.l.n.r. Matthias Beck (Kreis Herzogtum Lauenburg), Sara Opitz (Kreisjugendring), Friederike Betge (Stadt Lauenburg) und Arne Strickrodt (Kreisjugendring)

    Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ist am 25. Februar mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin gestartet. Zu den insgesamt 170 ausgewählten Kommunen, die eine Förderung erhalten, gehören auch der Kreis Herzogtum Lauenburg und die Stadt Lauenburg.

    Beide können somit die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und weiterentwickeln. Sowohl der Kreis als auch Lauenburg hatten über mehrere Jahre aus dem Vorgängerprogramm „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ eine finanzielle Förderung vom Bund erhalten, mit der verschiedene Projekte und Aktivitäten umgesetzt wurden.

    Mit „Demokratie leben!“ möchte der Bund ziviles Engagement und die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens unterstützen und zur Entwicklung von Partnerschaften für Demokratie beitragen. „Die Antwort auf Bedrohungen unserer Demokratie muss heißen: Mehr alltäglich gelebte Demokratie. Die Antwort auf Drohungen gegen Minderheiten muss heißen: Mehr Wertschätzung für Vielfalt. Die Antwort auf Ausgrenzung muss heißen: Wir alle sind Deutschland“, so Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ihrer Eröffnungsrede in Berlin.

    Friederike Betge, Jugendpflegerin in Lauenburg, erläutert, dass dieses Bundesprogramm für die nächsten fünf Jahre ausgelegt ist, wobei jährlich eine neue Antragstellung erfolgt. Jeweils 55.000 € werden jährlich sowohl dem Kreis als auch der Stadt Lauenburg, die mit den Ämtern Büchen und Lütau kooperiert, zur Verfügung gestellt.

    Das Bundesprogramm sieht dabei vor, dass aus dieser finanziellen Förderung 20.000 € für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ sowie 5.000 für einen Jugendfonds zur Verfügung stehen.

    Des Weiteren wird eine Fach- und Koordinierungsstelle für die Umsetzung eingerichtet. Sowohl die Stadt Lauenburg als auch der Kreis haben hierfür den Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg gewinnen können. „Da dieses Bundesprogramm stark auf die Jugend ausgerichtet ist, erscheint uns der Kreisjugendring als geeigneter Partner, der auch für einen Austausch zwischen den „Partnerschaften der Demokratie“ auf Kreisebene und in Lauenburg sorgen wird“, so Matthias Beck, Kreisjugendpfleger. „Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung von „Demokratie leben!“ wird das Engagement verschiedener Vereine, Initiativen aber auch Privatpersonen sein“, ergänzt Friederike Betge.

    „Hierfür werden wir zu zwei Auftaktkonferenzen einladen, die wahrscheinlich nach den Osterferien stattfinden“ kündigt Arne Strickrodt, Bildungsreferent des Kreisjugendringes, an. Der Kreisjugendring hat für die Arbeit als Fach- und Koordinierungsstelle mit der Politikwissenschaftlerin Sara Opitz eine neue Mitarbeiterin eingestellt, die ab März ihre Arbeit aufnehmen wird.

    Bei Fragen zu dem Bundesprogramm steht der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg unter Tel: 04542-843785 sowie info@kjr-herzogtum-lauenburg.de zur Verfügung.


     
    Ihr Ansprechpartner
    Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg e.V.
    Schmilauer Str. 66
    23879 Mölln
    Tel. 04542-843784